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Logline
Die Hundstage im Juli: Die Hölle könnte nicht heißer sein. Das Verschwinden eines dreizehnjährigen Mädchens ruft die Erinnerung an ein ungesühntes Verbrechen vor 23 Jahren wach. Dieser Albtraum schreckt eine Kleinstadt aus der sommerlichen Idylle und entfesselt ein Inferno aus Verdrängung, Verlust und Verzweiflung.
Synopsis
Als auf den Tag genau 23 Jahre nach dem Mord an der kleinen Pia ein weiteres Mädchen am selben Tatort erschlagen wird, lähmt Entsetzen die sommerlich heiße Kleinstadtidylle. Pias trauernde Mutter Elena Lange (Katrin Sass) erinnert sich an die damalige grausige Tat ebenso wie Ex-Kommissar Krischan Mittich (Burghart Klaußner), der die Ermittlungen leitete und den Fall nie aufklären konnte. Er bittet seinen jungen Kollegen David Jahn (Sebastian Blomberg) um Hilfe, weil der offiziell zuständige Ermittler Matthias Grimmer (Oliver Stokowski) sich weigert, die Parallelen der Fälle zur Kenntnis zu nehmen. Am heftigsten erschüttert ist jedoch Timo Friedrich (Wotan Wilke Möhring), der den Mord zusammen mit Peer Sommer (Ulrich Thomsen) an Pia begangen und dann erfolgreich verdrängt hat. Bis heute.

Mit dieser Verfilmung des mehrfach ausgezeichneten Bestsellers „Das Schweigen“ von Jan Costin Wagner gibt Regisseur/Drehbuchautor Baran bo Odar sein verstörend intensives Kinodebüt. Die komplexe Psychologie der Figuren fächert er auf zum fiebrigen Porträt einer Stadt in Angst, dargestellt von einem kongenialen Ensemble – allen voran der vielfach preisgekrönte Ulrich Thomsen („The International“), Wotan Wilke Möhring („Männerherzen“), Lola-Preisträger Burghart Klaußner („Das weiße Band“), Lola-Preisträgerin Katrin Sass („Good Bye Lenin!“), Grimme-Preisträger Sebastian Blomberg („Der Baader Meinhof Komplex“), Grimme-Preisträgerin Karoline Eichhorn („Summertime Blues“), Roeland Wiesnekker („Mörder auf Amrum“), Claudia Michelsen („Die Päpstin“), Oliver Stokowski („Klimawechsel“) und Jule Böwe („Schwerkraft“).
Jörg Schulze und Frank Evers von cine plus („Novemberkind“, Michael Ballhaus’ „In Berlin“) produzieren zusammen mit Florian Schneider und Maren Lüthje (luethje & schneider film) in Koproduktion mit ZDF – Das kleine Fernsehspiel und in Zusammenarbeit mit Arte.
„Das letzte Schweigen“ kommt am 19. August im Verleih der NFP marketing & distribution* und im Vertrieb der Warner Bros. in die deutschen Kinos.

Der Roman
Das Schweigen erschien Anfang Juli 2007 in hoher fünfstelliger Auflage, eine zweite Auflage ist bereits in Vorbereitung. Das Buch wird zur Zeit in folgende Sprachen übersetzt: Italienisch, Englisch, Holländisch und Spanisch. Zusätzlich laufen Lizenzverhandlungen mit den Verlagen, die auch "Eismond" erworben hatten.
"Das Schweigen" wurde mit dem 3. Preis des "Deutschen Krimipreis 2008" ausgezeichnet.

Der Autor
Jan Costin Wagner wurde 1972 in Langen bei Frankfurt am Main geborben. Er studierte Germanistik und Geschichte und lebt als freier Autor bei Frankfurt und Finnland, dem Heimatland seiner Frau. Für sein Debüt "Nachtfahrt" erhielt Wagner den Marlowe-Preis 2002 für den besten Thriller des Jahres. Sein zweiter Roman war "Eismond" (derzeit vierte Auflage), für den er 2004 mit dem Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet wurde. Das Buch brachte den nationalen und internationalen Durchbruch; es ist in alle Weltsprachen übersetzt.

Pressestimmen zu DAS SCHWEIGEN
"Jan Costin Wagner ist eine der erstaunlichsten jungen Literaturentdeckungen der neuesten Zeit."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Ein grandios komponierter Roman über Schuld und Sühne, Verlust und Verbrechen, ein spannender Krimi und ein literarischer Glücksfall gleichermaßen.“
Die Welt
„Wagner ist ohne jeden Zweifel ein begnadeter Erzähler. Der Plot seines neuen Buches ist grandios, ist geradezu filmisch erzählt. Nur selten trifft man auf diese wunderbare Gabe, aus minimalen Geankenfetzen und Bruchstücken intensivster Emotionen kunstvolle Mosaike von Trauer, Angst und Verzweiflung zu legen.“
Focus
„Wagner, 35, hebt die Ordnung auf (...) montiert der Autor knappe Kapitel wie Filmszenen, mit harten Schnitten, springt in der Zeit und im Ort, wechselt die Perspektiven oder überblendet Gegenwart und Vergangenheit und Phantasie, traumartig, wie in Trance.“
Der Spiegel
„Und wenn die Frankfurter Rundschau schreibt: ‚Jan Costin Wagner hat das Genre schon so gut drauf wie die namhafte skandinavische Konkurrenz’, so ist das für mich die Untertreibung des Jahres. Wagner degradiert Mankell und Konsorten zu amateurhaft stümpernden, schablonisierenden Scharlatanen.
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www.sandammeer
„Mehr als die Ermittler interessieren Wagner allerdings schon immer die Täter. In ‚Das Schweigen’ widmet er sich von den ersten Seiten an mit geradezu beunruhigendem Einfühlungsvermögen dem Mann, der an der Vergewaltigung und dem Mord vor dreißig Jahren beteiligt war. Timo Korvensuo ist mittlerweile zum Familienvater geworden, und es gehört zu beklemmendsten Augenblicken in diesem Roman, wenn der Mann, der auf seinem Bürocomputer ein eigenes Verzeichnis für Kinderpornografie angelegt hat, am Feierabend seinen kleinen Sohn überglücklich in die Arme schließt, bis der fast keine Luft mehr bekommt und ‚halb lachend, halb verängstigt’ aufschreit: ‚Tut doch weh, Papa!’ Es sind diese Momente, in denen tief empfundene Liebe und rohe Gewalt bedrohlich miteinander verschmelzen, die den dunklen, romantischen Kern von Jan Costin Wagners Werk bilden. Zuletzt wird man darum auch angesichts von ‚Das Schweigen’ das Gefühl nicht los, dass die Elemente des Kriminalromans - ein Verbrechen, Polizisten, eine Ermittlung - nur ein zufällig gewählter Rahmen sind. Die Frage ist weniger, ob Wagner sich dem Gesetz der Serie unterordnet und es demnächst einen dritten Kimmo-Joentaa-Roman geben wird, sondern welche Abgründe dieser Schriftsteller noch für uns bereit hält.“
Deutschlandradio
„Diese Geschichte hält einen bis zur letzten Seite – und lässt einen auch danach nicht los.“
Max
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